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Alternative Kraftstoffe: KIOTI gibt grünes Licht für HVO

KIOTI gibt alle Dieselmotoren für den Betrieb mit HVO100 frei – ein Beitrag zu nachhaltigerem Maschineneinsatz.

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KIOTI gibt seine aktuellen Modellreihen für HVO100 frei. Die zuverlässigen Dieselmotoren können uneingeschränkt mit hydrierten Pflanzenölen gefahren werden.

Hamburg, 23.04.2026 – Der koreanische Traktorenhersteller KIOTI hat seine Dieselmotoren, Maschinen und Fahrzeuge offiziell für die Verwendung von HVO100-Kraftstoff freigegeben und setzt damit ein deutliches Zeichen für umweltfreundliche Dieseltechnologie. Mit dieser Entscheidung können die aktuellen Modellreihen des Herstellers ohne zusätzliche Investitionen mit Hydriertem Pflanzenöl-Kraftstoff (HVO, Hydrotreated Vegetable Oil) betrieben werden. Die reine HVO100-Form dieses synthetischen Kraftstoffs stammt vollständig aus nicht-fossilen Quellen und ist frei von Erdöl und Erdgas, wodurch die CO₂-Bilanz von Dieselmaschinen und -fahrzeugen spürbar verbessert werden kann. Zuverlässige KIOTI-Motoren mit HVO-Freigabe KIOTI-Motoren stehen für Langlebigkeit, Effizienz und Qualität. Die umfassende Eignung für HVO entspricht dem wachsenden Interesse vieler Kunden. „Wir erhalten zunehmend Anfragen zu diesem Thema“, erläutert der technische Kundendienst von KIOTI Deutschland. Die Konzernmutter Daedong Corporation hat umfassende Tests durchgeführt, um die Verträglichkeit von HVO zu garantieren. Das Ergebnis: Die Dieselmotoren von KIOTI können uneingeschränkt mit HVO betrieben werden.

Moderne, elektronisch gesteuerte Common-Rail-Motoren von KIOTI gleichen die geringere Energiedichte weitgehend aus, sodass die tatsächliche Leistungsreduktion in der Praxis nur etwa 2 % beträgt. Die Kombination aus modernen Dieselmotoren und HVO ermöglicht so einen nahezu fossilfreien Betrieb bei gewohnt hoher Effizienz und niedrigen Emissionen. Hintergrund zu HVO-Kraftstoffen Seit dem 29. Mai 2024 ist HVO in dieseläquivalenter Qualität an deutschen Tankstellen erhältlich. Der Kraftstoff entspricht vollständig der Dieselnorm EN 15940, sodass die Nutzung für Fuhrparkbetreiber ohne Risiko möglich ist. Zudem lässt sich HVO bedenkenlos mit herkömmlichem Diesel mischen, wodurch die Versorgungssicherheit jederzeit gewährleistet bleibt.

HVO entsteht durch die katalytische Hydrierung von Pflanzenölen, wodurch Kohlenwasserstoffe entstehen, die fossilem Diesel ähneln. Der KIOTI-Kundendienst ergänzt: „Obwohl HVO100 in reiner Form ähnliche Eigenschaften wie Diesel hat, besitzt es eine leicht niedrigere Energiedichte. Dies führt zu einer marginalen Leistungsminderung von etwa 8–10 %. In der Praxis betrifft dies jedoch nur Volllastsituationen. Standardmäßige Transport- und Mäharbeiten bleiben davon unberührt.“

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